Der literarische Zaunkönig
Die Gesamtausgabe des Zaunkönig steht als PDF zum Lesen, Speichern und Herunterladen bereit.
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Mit Beiträgen von:
Reinhard Andress · Ralf Georg Czapla · Christoph Gstaltmeyr · Bernhard Heinric · Louise Marie Jandl · Maria Kienmandl · Rosemarie Kienmandl · Susanne Klettenhammer · Andrea Kricek · Eva Meloun ·
Erika Mitterer · Manfred Osten · Martin G. Petrowsky · Martin Ploderer · Heribert Prantl · Georg Weig
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Das Lallen, das Stammeln und das Wort stehen am Beginn der Fähigkeit miteinander sprachlich zu kommunizieren. Heute scheint es oft, als ob die Menschheit auf diesem Status stehen bleibt. Das Kriegsgeschrei in aller Welt erin nert bisweilen eher an das Lallen und Stammeln von kleinen Kindern, obgleich das Kriegsgeschrei aus dem Munde von Erwachsenen das Ohr der Welt erreicht.
Erika Mitterer hat mit ihren Romanen, Dramen, mit jedem ihrer Gedichte ihr inneres Lallen, ihr inneres Stammeln aus ihrem „Inneren Exil“ ans Tageslicht und zu Gehör gebracht. Sie hat es zu einem Wort geformt, zu Worten und in den lyrischen Versen die Seelen der Hörenden zum Schwingen gebracht.
In der Erika Mitterer Gesellschaft wollen wir die Melodien ihrer Worte stets aufs Neue in Erinnerung rufen und so zum Denken und Handeln anstiften. Ich freue mich, dass ich immer wieder Menschen begegne, die auch heute für diese Klarheit eintreten. Das ist die Basis für jedes konstruktives Reden, die Basis für Gespräche über den Frieden und für Frieden im Einklang mit der ganzen Schöpfung und mit sich selbst. Diese Menschen gilt es zu ermutigen und zum aktiven Denken und aktiven Handeln anzustiften. Das sollen Diskurse in Begegnungen, im lite rarischen Zaunkönig und mittels eines Forums auf unserer Homepage künftig ermöglichen.
Die Erika Mitterer Gesellschaft forciert die Forschung und Lehre über die christliche Literatur im 20.Jahrhundert, pub liziert zeitgenössische Poetik im Sinne ihrer Namensgeberin und hält die Erinnerung an die mutigen Autorinnen und Autoren dieser Zeit in allen Denklagern wach
. Vieles muss ich noch lernen. Bitte um Verständnis und Geduld, aber auch zum mutigen und ermutigenden Korrektiv. Ich bitte alle Leserinnen und Leser diesen Diskurs in ihrem Umfeld und in unserer Gesellschaft weiterzutragen.
Ihr Christoph Gstaltmeyr
Der literarische Zaunkönig
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