Rückblick

Erfolgreiche Veranstaltungen der Erika Mitterer Gesellschaft


Samstag, 16. Mai 2026 · 16:00–19:00 Uhr

„Wo aber ist Kain?“

Zur Aktualität eines christlichen Humanismus
anlässlich des 120. Geburtstags von Erika Mitterer

Impulsreferat: Dr. Manfred Osten Stephanisaal · Stephansplatz 3 · 1010 Wien

Anschließend Podiumsgespräch mit:
Dr. Robert Jonischkeit, ev. Superintendent Burgenland
Maria Biedrawa, Friedensarbeiterin in Afrika

Dr. Robert Jonischkeit beendete 1996 sein theologisches Studium an der Universität Wien. In seiner Diplomarbeit analysierte er die ethische Diskussion altkirchlicher Argumente über Krieg und Frieden im Umfeld der Konstantinischen Wende.

Maria Biedrawa reist jedes Jahr nach Afrika, um Friedensprozesse mitzugestalten. Überall trifft sie auf Menschen, die Frieden stiften möchten – und dafür oft angefeindet und verfolgt werden. Gegen aufkommende Mutlosigkeit zitiert sie Mahatma Gandhi: „Frieden ist nicht das Ziel, sondern der Weg.“

Der Vortragende:
Dr. Manfred Osten wurde 1938 in Ludwigslust/Mecklenburg geboren. 1952 flüchtete er in die Bundesrepublik und studierte von 1959 bis 1964 Rechtswissenschaften, Philosophie, Musikwissenschaften und Literatur in Hamburg und München. 1969 erfolgte die Promotion über den Naturrechtsbegriff in den Frühschriften Schellings.

Im selben Jahr trat er in den Auswärtigen Dienst ein, mit Stationen in Frankreich, Kamerun, Tschad, Ungarn, Australien und Japan. Er wurde mit dem „Orden der aufgehenden Sonne“ ausgezeichnet. 1993 wurde er Leiter des Osteuropa-Referats im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Von 1995 bis 2004 war er Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung.

Kernkompetenzen und zahlreiche Publikationen:

  • Goethe-Forschung
  • Musikwissenschaft des 19. Jahrhunderts
  • Europäische und asiatische Kulturgeschichte
  • Lyrik, darunter die jüngst publizierte langjährige Korrespondenz mit Peter Handke

Weitere Informationen: www.manfredosten.de

Dr. Manfred Osten in Wien:
12. Mai 2026, Campus Tivoli, Club ÖVP Wien:
„Entmündigen wir unsere Schüler?“
13. Mai 2026, Universität Wien:
„Goethe – der Konfuzius von Weimar“

Kontakt und Anmeldung:
Erika Mitterer Gesellschaft · Christoph Gstaltmeyr
Mobil: +43 676 70 50 920
Bitte um Anmeldung: [email protected]

Bilder folgen ...

06. bis 08. Mai 2026

Symposion: Erika Mitterer und die christlich-katholische Literatur

Österreichische Gesellschaft für Literatur Herrengasse 5 · 1010 Wien Eintritt frei · Anmeldung erforderlich

Erika Mitterer wurde 1965 katholisch, ihr Werk steht jedoch bereits zuvor im Kontext der gesamteuropäischen christlich-katholischen Literaturbewegung des 20. Jahrhunderts. Das dreitägige Symposion widmet sich diesem literarischen Umfeld in internationaler Perspektive.

Hinweis: Die Veranstaltung wurde zusätzlich gestreamt.
ZUM STREAM

Eröffnung

Mittwoch, 6. Mai · 19:00 Uhr
19:00
Präsentation einer »Zeitkapsel« aus Erika Mitterers Nachlass durch Nikola Herweg vom Deutschen Literaturarchiv Marbach.

Moderation: Hubert Arnim-Ellissen
Anschließend Austausch bei kleinem Buffet.

Anmeldung erforderlich:
christoph.gstaltmeyr(at)erika-mitterer.org

Symposion · Tag 1

Donnerstag, 7. Mai · ab 09:30 Uhr

Vormittag

09:30
Eröffnung
10:00
Herwig Gottwald (Univ. Salzburg): Erika Mitterers katholische Sozialisation.
10:30
Lucjan Puchalski (Univ. Wrocław): Heimito von Doderers Konversion zum Katholizismus im Kontext seiner Tagebücher.
11:30
Waldemar Zacharasiewicz (Univ. Wien): Zur Rolle und Reichweite katholischer Erzähler:innen aus dem US-amerikanischen Süden.
12:00
Marek Rajch (Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu): Deutsche katholische Schriftsteller und die literarische Zensur in der Volksrepublik Polen 1945–1955.
12:30
Aneta Jachimowicz (Univ. Olsztyn): Katholizismus und Papst Silvester II. in den Romanen von Teodor Parnicki und Gerhart Ellert – ein vergleichender Blick auf die Ideenwelt.

Nachmittag

15:30
Frank Thomas Grub (Univ. Uppsala): Theodor Haeckers Tag- und Nachtbücher – eine Re-Lektüre im Lichte des Katholizismus.
16:00
Markus Kleinert (Carl Friedrich von Siemens Stiftung / München): Eine Herzensangelegenheit. Theodor Haeckers Theorie des Gefühls und literarische Praxis.
17:00
Ralf Georg Czapla (Univ. Heidelberg): Zwischen Volksverein und Mitterer-Kreis. Hans Leifhelm als katholischer Dichter.

Symposion · Tag 2

Freitag, 8. Mai · ab 10:00 Uhr

Vormittag

10:00
Ulrike Tanzer (Univ. Innsbruck): Grabenkämpfe im literarischen und theologischen Gelände. Zur Gründung und Positionierung des Otto-Müller-Verlags Salzburg.
10:30
Thomas Pittrof (Kath. Univ. Eichstätt-Ingolstadt): Die Modernisierung und Internationalisierung der christlich(-katholischen) Literatur in Westdeutschland: Das Beispiel des Paulus-/Georg-Bitter-Verlags in den 1950er- und 1960er Jahren.
11:30
Louise-Marie Jandl (Univ. Wien): »Die Marriot ist fromm geworden«. Emilie Matajas Novellensammlung Mit der Tonsur im Kontext der katholischen Literaturbewegung um 1900.
12:00
Markus Ender (Univ. Innsbruck): »Wegweiser für den mit seinem ganzen Sein einsatzbereiten Christen«: Ludwig von Ficker und der Brenner im Kontext des literarischen Katholizismus der Zwischenkriegszeit.
12:30
Lukas Pallitsch (Univ. Wien): Franz Werfels religiöse Schreibweise, Motive und Identität.

Nachmittag

15:00
Astrid Nischkauer (Wien): Themen und Motive aus dem Katholizismus im Werk von Melitta Urbancic.
15:30
Torsten Voß (Univ. Klagenfurt): Jeder Tag/Eintrag ein Bekenntnis? Inszenierungsformen katholischer Autorschaft in literarischen Tagebüchern des Renouvau catholique. Léon Bloy, Paul Claudel, Julien Green, Hugo Ball.
16:30
Christoph Fackelmann (Wien): Wort, Logos, stummes Zeichen – Lyrikpoetologien der Zwanziger- und Dreißigerjahre im Horizont eines »christlichen Realismus«.
17:00
Jörg Krappmann (Univ. Olmütz): Indifferenz oder Distanzierung? Erika Mitterer und die Verfahren des Magischen Realismus.

In Zusammenarbeit mit der Erika Mitterer-Gesellschaft
mit Unterstützung des Landes Niederösterreich und der Stadt Wien

Bilder folgen ...


Dank an


25.04.2026

Lesung mit Mijou Kovacs und Martin Ploderer
im Stephani-Saal im Churhaus
Stephansplatz 3, 1010 Wien

Rainer Maria Rilke | Erika Mitterer
"Besitzlose Liebe - Der poetische Briefwechsel"


ERIKA MITTERER Gesellschaft
Vereinssitz 
Rainergasse 3 · 1040 Wien
www.erika-mitterer.org

[email protected]

T 0676 705 09 20

Geschäftsführer Christoph Gstaltmeyr

[email protected] 


Gründer Martin Petrowsky
T 02242/2425
[email protected]